85. „Wer das Schwert umgürtet, rühme sich nicht wie einer, der es wieder ablegt!“ (1Kön 20,11)

Haben wir vergessen, dass das Glaubensleben ein Kampf ist und erst am Ende feststeht, wer den Sieg errungen hat? Erst wenn die Ziellinie erreicht ist, haben wir den Wettlauf erfolgreich bestanden. Erst wenn die Wüste ganz durchschritten ist, können wir den Fuß auf den heiligen Boden des gelobten Landes setzen. Erst wenn die Frucht reif ist, ist sie bereit zur Ernte. Erst wenn die Braut bereit ist, weil sie das Wesen ihres Bräutigams widerspiegelt, wird die himmlische Hochzeit stattfinden:

Off 19,7 Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Frau hat sich bereit gemacht.

8 Und es wurde ihr gegeben, sich in feine Leinwand zu kleiden, rein und glänzend; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen.

Im Geist der Weissagung lesen wir:

VSL 426 Wenn Sünder bei ihrer Bekehrung durch das Blut der Versöhnung Frieden mit Gott finden, hat das christliche Leben eben erst begonnen. Jetzt müssen wir „uns der vollen Reife zuwenden“ (Heb 6,1 ELB) und müssen heranwachsen zu einem vollkommenen Menschen, „zum vollen Maß der Fülle Christi.“ (Eph 4,13)

1SM 315 Nicht wer die Rüstung anlegt, kann sich des Sieges rühmen, denn er hat die Schlacht noch zu schlagen und den Sieg zu erringen, sondern wer bis zum Ende durchhält, wird gerettet werden.

Ansonsten verweise ich auf die Ausführungen unter These 83, besonders das Ellen-White-Zitat.